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#jetzt  24.09.2021 (Archiv)

Depressive Mütter als Risiko

Kinder, deren Mütter während und nach der Schwangerschaft depressiv waren, weisen im Alter von 24 Jahren auch eher depressive Symptome auf, wie eine Studie unter der Leitung der University of Bristol zeigt.

Mit 24 Jahren verfügten junge Menschen, deren Mütter unter pränataler oder postnataler Depression litten, über Depressionswerte, die fast drei Punkte höher waren als beim Nachwuchs von Müttern ohne Depressionen.

Die Studie hat auch Depressionen bei Vätern berücksichtigt. Dieses Sample war jedoch sehr klein. Für die Analyse wurden Umfragedaten von 5.029 Personen während eines Zeitraums von 14 Jahren vom 10. bis zum 24. Lebensjahr ausgewertet. Ziel war es herauszufinden, wie sich das Risiko einer Depression während der Kindheit und des Heranwachsens auswirkt.

Beim Nachwuchs von Müttern mit einer postnatalen Depression verstärkten sich die Symptome im Laufe der Zeit. Kinder von Müttern mit einer pränatalen Depression hingegen verfügten insgesamt über höhere Depressionswerte. Dank der Daten der weltweit anerkannten 'Children of the 90s'-Studie konnten die Forscher die Muster der depressiven Symptome der Nachkommen, basierend auf den unterschiedlichen Zeitpunkten der mütterlichen Depression, untersuchen und überprüfen - also, ob es Charakteristiken oder Unterschiede gab, wann und für welche Dauer der Nachwuchs von depressiven Müttern selbst depressiv war.

Laut Erstautorin Priya Rajyaguru zeigt die Studie, dass Kinder von Eltern mit pränataler und postnataler Depression über das größte Risiko verfügen, selbst daran zu leiden. Dieses Risiko scheint durch die Pubertät bis ins frühe Erwachsenenalter bestehen zu bleiben. 'Wir haben vor allem auch beim Zeitpunkt der Depression bei Müttern Unterschiede festgestellt.'

Die Daten stammten aus einer Kohorte, die überwiegend weiß war und aus der Mittelklasse stammte. Weitere Studien sind laut Rajyaguru jedoch erforderlich, um weitere Populationen sowie Kontexte wie Erziehungsstil, Peer-Beziehungen und andere Faktoren bei verschiedenen Kulturen zu untersuchen. Die Forschungsergebnisse wurden in 'BJPsych Open' veröffentlicht.

Depression und Insulinresistenz

Forscher von Stanford Medicine wiederum bringen Insulinresistenz mit einem erhöhten Risiko einer schweren depressiven Störung in Zusammenhang. Laut Forschungsleiterin Natalie Rasgon verdoppelt die Resistenz das Erkrankungsrisiko auch dann, wenn eine Person zuvor noch nie unter Depressionen gelitten hat. Im Gegensatz zu Kindheitstraumata sei eine Insulinresistenz jedoch vermeidbar. Sie ließe sich durch Ernährung, Sport Medikamente verringern oder beseitigen.

Studien haben bestätigt, dass zumindest eine von drei Personen eine Insulinresistenz hat. Viele der Betroffenen wissen das nicht. Die Erkrankung entsteht nicht wie bei Typ-1-Diabetes durch ein Defizit der Fähigkeit der Bauchspeicheldrüse, Insulin ins Blut auszuschütten, sondern aufgrund der verringerten Fähigkeit von Zellen im ganzen Körper, auf dieses Hormon zu reagieren. Ein steigender Anteil der Weltbevölkerung ist bereits gegen Insulin resistent. Details wurden im 'American Journal of Psychiatry' publiziert.

Aufgrund verschiedenster Auslöser, wie einer zu hohen Kalorienzufuhr, Bewegungsmangel oder dem Fehlen ausreichenden Schlafes, binden sich die Insulinrezeptoren nicht mehr richtig an das Insulin an. Schließlich werden die Blutzuckerwerte chronisch hoch. Wenn diese Werte über einem bestimmten Grenzwert bleiben, kommt es zur Diagnose Typ-2-Diabetes.

Als Teil einer übergreifenden Kooperation haben die Forscher Daten einer Langzeitstudie mit über 3.000 Teilnehmern analysiert. Die Netherlands Study of Depression and Anxiety sammelt detailliert die Ursachen und Folgen von Depressionen. Das Stanford-Team hat sich die Daten von 601 Männern und Frauen angesehen, die an der Langzeitstudie als Kontrollen dienten.

Zum Zeitpunkt ihrer Registrierung hatte keine dieser Personen je an Depressionen oder Angstgefühlen gelitten. Das Durchschnittsalter lag bei 41 Jahren. Die Forscher haben drei Proxies für eine Insulinresistenz entwickelt: den Nüchternblutzucker, den Taillenumfang und das Verhältnis des zirkulierenden Triglyceridspiegels zum zirkulierenden HDL, bekannt als 'gutes' Cholesterin.

Es galt herauszufinden, ob Personen mit einer Insulinsresistenz ein erhöhtes Neun-Jahres-Risiko einer schweren depressiven Störung haben. Bei allen drei Werten war dies so. Die Experten haben auch entdeckt, dass ein leichter Anstieg der Insulinresistenz, wie durch das Verhältnis Triglyceride zu HDL gemessen, mit einem um 89 Prozent erhöhten Anstieg der neuen Erkrankungen an Depressionen in Verbindung stand. Ähnlich korrelierte jede Zunahme an Bauchfett um fünf Zentimeter mit einer um elf Prozent erhöhten Zahl an Depressionen.

Ein Anstieg der Nüchtern-Plasmaglukose um 18 Milligramm pro Deziliter Blut stand mit einer um 37 Prozent höheren Anzahl an Depressionen in Verbindung. Manche Teilnehmer waren laut der Erstautorin Kathleen Watson bereits zu Beginn der Studie insulinresistent. Es habe auch keine Möglichkeit gegeben, um herauszufinden, wann dieses Ereignis eingetreten sei.

'Wir wollten noch genauer herausfinden, wie früh diese Verbindung eintritt', so Watson. Daher beschränkten sich die Forscher in der nächsten Phase ihrer Analyse auf jene rund 400 Personen, die zusätzlich zum Fehlen von Depressionen auch zu Beginn der Studie keine Anzeichen einer Insulinresistenz aufwiesen. Innerhalb der ersten beiden Jahre der Studie wurden fast 100 dieser Teilnehmer insulinresistent.

pte/red

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#Gesundheit #Depression #Vererbung #Insulin #Forschung



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